Rio Ega

Navarra

Die alte spanische Provinz Navarra liegt in den westlichen Pyrenäen und grenzt im Norden an Frankreich. In Navarra treffen drei verschiedene Klimazonen aufeinander: die alpine, die atlantische und die mediterrane. Diese Vielfalt ist einmalig in Spanien und prägt die kontrastreiche Landschaft. Mittelalterliche Städte, Burgen, Schlösser und die Halbwüste Bardenas Reales erwarten sie in der vielfältigen und sehr charmanten Region. Navarra hat eine vielseitige Weinregion mit qualitativ hochwertigen Weine.

Pamplona ist die Hauptstadt von Navarra und ist durch seinen Stierlauf weltbekannt. Die Stierkampfarena hat Platz für 20 000 Menschen und stammt von 1922. Sie ist die zweitgrößte Stierkampfarena Spaniens. (die größte Arena befindet sich in Madrid) Die Stadt verbindet harmonisch Tradition und Moderne miteinander. Die sehr gut erhaltene historische Altstadt sollte man zu Fuß erkunden.

Olite liegt ca. 50km südlich von Pamplona. Im Mittelalter war die Stadt eine Residenz der Könige von Navarra. Der Königspalast ist die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes und ein Besuch wert.

Bardenas Reales die Halbwüste Spaniens ist seit 1999 als Naturpark geschützt. Sie liegt im Süden der autonomen Gemeinschaft Navarras. Die Steppenlandschaft beheimatet eine Vielzahl von Vogelarten. Bei trockenem Wetter kann man auf einer vorgegebenen Route mit seinem Fahrzeug durch die Halbwüste fahren.

Estella ist eine Kleinstadt in Mittelnavarra. Der Jakobsweg führt bei seinem Abschnitt durch Navarra zu diesen schönen mittelalterlichen Ort. Obwohl klein ist die stolze Stadt ein lohenswertes Ziel.

Reisezeit Ende Februar 2024

Tagestemperaturen 16°C mit viel Sonnenschein.

Blick Auf Die Schöne Stadt

Baskenland

Das Baskenland liegt am Atlantik in Nordspanien und unterscheidet sich grundlegend vom Rest Spaniens. Sie ist eine autonome Gemeinschaft mit einzigartiger Kultur und Sprache. Es erwarten sie reizvolle Städte , wilde Küsten und sanfte Buchten, grüne Hügel und sonnenverwöhnte Weinberge. Es lohnt sich Land und Leute näher kennenzulernen.

Bermeo liegt direkt am Atlantik ca. 25km nördöstlich von Bilbao und hat etwa 16 000 Einwohner. Mich hat der bezaubernde Fischerort dessen Hafen das typische Fischerflair erhalten hat in Bann gezogen. Der Ort hat ein pulsierendes Straßenleben und viele gute Restaurants. Am Wochenende wird der Ort gerne von Spanier besucht.

Zumaia befindet sich im UNESCO Geopark, Die gigantischen Felsformationen werden als Flysch bezeichnet und ziehen sich 10km entlang der Küste. Die im gotischen Baustil erschaffene Kirche San Pedro liegt in Spanien auf der nördlichen Route des Jakobsweg. Zumaia bietet schöne Wanderwege entlang der Steilküste mit grandiosen Ausblicke.

Hondarriba mit seiner schönen Altstadt liegt direkt an der Grenze zu Frankreich. Die Stadt teilt sich oben in das Altstadtviertel und unten in das Fischerviertel. Der Fluss Bidasoa bildet die Grenze beider Länder. Wer von Frankreich nach Spanien unterwegs ist sollte diese reizvolle spanische Stadt besuchen.

Iglesia San Pedro

Asturien

Asturien liegt in Nordspanien zwischen den Regionen Galicien im Westen und Kantabrien im Osten.Das Fürstentum Asturien ist klein hat aber einiges zu bieten. Im Norden die rauhe Atlantikküste und 20 km entfernt im Süden die Picos de Europa. Die Picos sind zum großen Teil als Nationalparks geschützt und mit seinen über 2600 Meter hohen Bergen zählen sie zu den schönsten Bergregionen Spaniens. Die Wintermonate sind mild und die Sommermonate nicht zu heiß. In der Bergregion fällt von Oktober bis Mai Schnee. Mehrere Weltkulturerbestätte kann man in Asturien besichtigen. Die reizvolle Region ist nicht vom Massentourismus überflutet und die Spanier wissen das im Sommer zu schätzen.

Luarca liegt an der asturischen Küste und ist ein ruhiges Dorf mit weißen Häusern. Der alte Ortskern liegt um eine s-förmige Bucht zwischen steilen Klippen. Luarca ist berühmt für seine Brücken und für die Legende die sich um einige ranken.

Gijon Hafenstadtflair, Moderne und architektonisches Erbe so zeigt sich die schöne Stadt Gijon am Kantabrischen Meer. Entdeckungstouren in den verschlungenen Gassen und ein Blick auf die kleine Altstadt, die „Cimavilla“ oder auch „Cimadevilla“ genannt, offenbaren immer wieder historische Relikte; so zeugen etwa die Überbleibsel römischer Thermen von einer langen Vergangenheit. Ein schöner Ausflug ins ursprüngliche Spanien!

Reisezeit Februar 2024

Tagestemperatur 18 Grad

Atemberaubende Anblicke2

Rundreise Portugal

Um das schöne kleine Land zu erkunden sollte man sich schon Zeit nehmen, denn allein die Anfahrt von Deutschland aus beträgt 2500 km.

Das in der Südwestecke Europas liegende Land besticht mit seinen schönen Stränden, unberührter Natur, lebendige Städte und viel Kultur.

Ich hatte mir 4 Wochen Zeit für Portugal genommen um die unten aufgeführten Orte und Regionen zu besuchen.

Unterteilt ist das Land in 7 Regionen 5 auf dem Festland und 2 auf den Inseln.

Region Algarve

Tavira ist ein charmantes Städtchen an der Algarve  und liegt ca. 25km entfernt von der spanischen Grenze. Die Stadt lässt sich leicht erkunden und bietet einige historische Gebäude. Durch das Stadtzentrum fliest der Fluss Gilhao der in das Flachwasser und Schlickwatt des Naturparks Ria Formosa mündet, ein Paradies für Zugvögel und Meeresvögel.

Albufeira zieht Menschen aus aller Herren Länder an .Es ist ein Touristenhotspot mit Partystimmung am feinsandigen Meer. Die Altstadt ist geprägt von gekachelter Fußgängerzone, maurische Paläste und Kirchen aus dem 18.Jahrhundert.

Praia de Marinha mit seinen Felsen im Meer zählt zu den schönsten Strandabschnitte an der Algarve. Von den spektakulären Steilklippen hat man einen Blick auf die feinsandigen Badebuchten, die durch eine steile Treppe erreichbar sind. Oberhalb der Klippen gibt es schöne Wanderwege mit phantastischer Aussicht.

Das Parken für Wohnmobile ist nur ca. 2,5km entfernt möglich. (Stand Januar 2024)

Ferragudo ist ein kleiner Ferienort mit schönen Stränden der seinen ursprünglichen Charme bewahren konnte.

Sagres ist die südwestlichste Stadt Portugals. Bekannt ist die Festung Fortaleza Sagres die ca. 2km ausserhalb der Stadt auf einer Klippe die Ponta de Sagres liegt.Sie ist ein Nationaldenkmal der Portugiesen. Die Festung ist wie ein U-gebaut und trennt das Promontório Sacrum vom Festland und dem Meer, Der Wind wehte steif und die Wogen schäumten an den Klippen empor. Wagemutige Fischer standen an der Kante und warteten auf den besten Biss. Ein etwa 3km langer Weg führte entlang der Klippen um die Landzunge herum, Von hier aus hat man einen grandiosen Ausblick auf das Meer.

Es gibt vor Ort Parkmöglichkeiten für Wohnmobile.

Der Besuch des Fischereihafens mit dem Wohnmobil ist in Sagres leider nicht gestattet und zu Fuß ist der Weg sehr mühsam.

Aljezur liegt an der Westküste. verfügt über schöne Strände und eine nette kleine Altstadt mit Sehenswürdigkeiten.Das Klima ist auch in den Wintermonaten sehr mild.

Die Algarve hat zweifelsfrei einen wunderschönen Küstenabschnitt, jedoch erweckte die Region in mir der Anschein, dass man als Wohnmobil Reisender hier nicht gerade Willkommen ist. Es reihten sich die Verbotsschilder für Wohnmobile entlang der Küste, so daß das Reisen mir hier keine besondere Freude bereitete.

Weiter ging die Reise Richtung Porto Covo und erst ab der Region Alentejo fühlte ich mich Willkommen in Portugal.

Die Westküste ist zwar nicht so mild im Winter als die Algarve, sie hat jedoch auch viele Sonnentage. Wer die Ruhe liebt und schöne erholsame Spaziergänge entlang der Klippen,oder an feinsandigen kilometerlangen Stränden ist hier gut aufgehoben .An historischen Orten mangelte es hier nicht und ich konnte diese ohne Massentourismus in Ruhe besuchen und geniesen.

Region Alentejo

Porto Covo entwickelte sich vom Fischerdorf zu einem touristischen Anziehungspunkt.In der kleinen Altstadt werden sie kulinarisch in den Restaurants verwöhnt.Der Ort bietet schöne Wanderwege entlang den spektakulären Klippen und Felsformationen. Es führen immer wieder Holztreppen hinunter zu den Badebuchten.Am Ortsrand gibt es einen schönen Campingplatz mit großen Parzellen.

Sines ist ein Fischerdorf und es bewahrte die Kultur und den Charme des Dorfes. In den letzten Jahren hat der Ort einen sichbaren Wachstum verzeichnet, es zieht immer mehr Touristen im Sommer dort hin. Die Altstadt zu erkunden ist lohnenswert um von der Festung aus seinen Blick scheifen zu lassen. Um Sines findet man schöne Strände zum entspannen.

Metropolregion Lissabon

Sesimbra liegt auf der Halbinsel Setubal und ist vor allem bei den Portugiesen als Urlaubsort sehr beliebt. Der Ort hat ein sauberes Meer und herrliche Sandstrände, die nicht überlaufen sind. Entlang der großen Promenade gibt es viele Restaurants die zu einer Pause einladen.Der Ort bietet für jedermann etwas, relaxen am Meer, schöne Wanderwege sowie ein pulsierendes Nachtleben.

Setubal liegt auf der Halbinsel Penisula de Setubal und ist ca, 50km von Lissabon entfernt, Setubal besitzt einige schöne Strände die sich im Naturpark Arrabida befinden. Bei einem Rundgang durch das historische Zentrum kann man die farbenfrohen mit Azulejos verzierten Häuser bestaunen.

Zentralportugal

Peniche liegt an der Westküste Portugals und ist durch seine idealen Surfbedingungen bei Surfern sehr beliebt. Der Praia de Medao Grande mit seinen Turbowellen ist ein beliebter Surferstrand der Surfer aus der ganzen Welt anzieht. Am Hafen von Peniche wird noch erfolgreich traditionell Fischerei betrieben. Um den Hafen gibt es viele Bars und Restaurants. Von Peniche aus können sie einen Ausflug mit dem Schiff zum Berlengas Archipel unternehmen.Es gibt einige lohnenswerte Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Nazare ist eine Fischer- und Tourismusstadt. Die gigantischen Monsterwellen machten das damalige kleine Fischerdorf bekannt. Es ist zu einem Hotspot für die weltweit besten Surfer geworden. Jährlich in den Wintermonaten finden hier die Big Wave Challenger statt.Von der Stadt aus fährt eine Standseilbahn “Ascensor de Nazare”  zur Oberstadt Sitio die sich auf einem hohen Felsplateau befindet. Von oben hat man einen herrlichen Ausblick auf die Bucht.

Aveiro ist ein Bilderbuch Reiseziel. Farbenfrohe gondelähnliche Boote fahren durch die Lagunen. 3 Kanäle, der Canal de Sao Roque, Canal dos Santas Martieres, Canal das Pirämides fliesen durch die Stadt. Bei den Portugiesen wird Aveiro als das “kleine Venedig Portugals” bezeichnet. Die Stadt hat schöne Jugendstilhäuser und prachtvolle religiöse Bauwerke. Ein Besuch ist dieser reizvolle Ort wert.

Torreira besticht durch seinen kilometerlangen breiten feinsandigen Sandstrand und dem Fluss Ria de Aveiro.Der Strand ist ideal zum Sonnenbaden und für schöne entspannte Spaziergänge entlang dem Atlantik.Am Fluss können sie in einer Bar die Seele baumeln lassen. Im Februar hatte es nur vereinzelt Touristen, obwohl die Tagestemperaturen bei 16-18 °C.lagen.

Figueira da Foz ist ein sympathischer, lebhafter moderner Küstenort mit einem weitläufigen Sandstrand auf dem man Fuß-und Volleyball spielen kann. Radfahrer und Skater trifft man auf der kilometerlangen Uferstraße.Ein Paradies für alle die gerne aktiv ihre Urlaubstage verbringen.

Mosteiro da Batha liegt in der Provinz Baira Litoral. Das Dominikanerkloster ist ein architektonisches Meisterwerk und wurde als Dank für den Sieg in der “Schlacht von Aljubarotta” im 14.Jahrhundert erbaut. 1983 wurde es in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Region Nord

Das Douro-Tal ist das älteste Weinanbaugebiet der Welt und eines der schönsten Regionen Portugals.Nur hier werden die Reben für den weltberühmten Porto kultiviert.Im Duoro-Tal befinden sich ca. 50 Weingüter. Die Weinreben befinden sich an den steilen Uferhängen des Douro.

Pinhao liegt im Norden Portugals mitten im wunderschönen Douro-Tal. Hier besitzen internationale Portwein-Firmen wie Sandemann, oder Osborne ihre Weinberge. Auch der schöne alte Bahnhof mit seinen einzigartigen Mosaiken läd zum Besuch ein.Vom Bahnhof aus können sie mit einer historischen Eisenbahn mitten durch das Douro-Tal fahren.

Reisezeit: Januar/Februar 2024

Temperatur tagsüber an der Westküste : 16-18 °C.mit viel Sonnenschein
 

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Galicien

Galicien liegt im Nordwesten Spaniens und besitzt eine fast 1700km lange Küste. Hohe Steilküsten und weiße Sandstrände wechseln sich ab. Das Landesinnere ist grün und wassereich und mit hohen Bergketten umgeben. Der Pena Trevinca mit 2172 Metern ist die höchste Erhebung in der Region. Die Wintermonate sind mild an der Küste, sie können jedoch auch regnerisch sein. Die Fischerei und Fischverarbeitung ist ein wichtiger Wirtschaftszweig. Touristisch hat Galicien sehr viel zu bieten dieser Sektor ist jedoch noch unbedeutend. Galicien gehört zu den armen Regionen Spaniens und ist stark landwirtschaftlich strukturiert.

Wegen des Wassermangels an der Mittelmeerküste kaufen immer mehr Obstbauern ihre Flächen zur Bewirtschaftung in der Region.

Santiago de Compostela ist die Hauptstadt von Galicien und als Pilgerstadt und Wallfahrtsort berühmt.Sie zieht Pilger und Besucher aus der ganzen Welt an.Hier endet nach langen Fußmärschen der Pilger der Jakobsweg.Seit 1985 gehört die Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe.Die Stadt mit ihren zahlreichen romanischen, gotischen und barocken Bauwerken ist lohnenswert zu erkunden.

Sada A Coruna Das Gebiet der Pescaderia Vella ist ein Paradies für Fischliebhaber, mit vielen Bars und Restaurants.Die kleine Gemeinde lebt vom Fischfang und Tourismus.

Valdovino ist ein Surfer Paradies an der galicischen Nordküste.Der größte Strand von Valdoviño ist die Praia da Frouxeira, der breite Sandstrand erstreckt bis zum Kap Punta da Frouxeira.Von Februar bis Dezember bieten Surfschulen ihre Kurse an..Um Valdovino gibt es jedoch noch mehrere geschützte Buchten wie die Strände von Meirás.Leicht oberhalb der Küste liegt der Hauptort Valdovino hier erhalten sie alles was sie zum täglichen Leben benötigen.

Foz-Lugo liegt am nordwestlichen Ufer der Ría de Foz, der Mündung der Flusses Masma in das Kantabrische Meer. An der Flussmündung befindet sich der Fischereihafen und der Sporthafen. Die Strände sind sauber und im Sommer zieht es vorwiegend spanische Urlauber hier her. Direkt vor dem Ort liegt die Praia da Rapadoira.  Von hier aus führt der reizvolle Paseo Marítimo entlang kleiner Felsenbuchten zum langgestreckten Praia de Llas. Das Zentrum des Ortes mit seinen vielen Geschäften befindet sich etwas oberhalb des Hafens. Der alte Ortskern mit seinen schönen Backsteinhäusern und den Horreos ist sehenswert und liegt am Ortseingang auf der rechten Seite.

Die Basilika St. Martin von Mondoñedo liegt ca. 5 km westlich des Zentrums. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Foz ist die älteste Kathedrale Spaniens und stammt aus dem 11. Jahrhundert.

Reisezeit; Mitte Februar 2024

Die Temperaturen lagen bei 18 Grad

 

Wattenmeer Bei Ribe

Rundreise Dänemark

Dänemark ist als einziges skandinavisches Land mit dem europäischen Festland verbunden, jedoch nicht mit seinen skandinavischen Nachbarn Schweden, Finnland und Norwegen.

Das Land ist zwischen zwei Meeren eingebettet, die Nord- und Ostsee.

Meine Wohnmobilreise durch Dänemark beginnt nach der Grenzüberquerung bei Flensburg mit der Fahrt Richtung Westküste nach Ribe.

Ribe liegt im Südwesten Jüdlands an der Nordseeküste.

Ein Tagesausflug lohnt sich, denn die historische Altstadt mit seinen verwinkelten Gassen hat viel zu bestaunen. Über 100 denkmalgeschütze Häuser erinnern an eine 1000 Jahre alte Stadtgeschichte.

Das Wattenmeerzentrum bei Ribe ist das Tor zum UNESCO Weltnaturerbe. Ein guter Ausgangspunkt für einen Besuch des Wattenmeers mit seinem Nationalpark.

Weiter geht es nach Esbjerk zum Hafen. Er ist eine Drehscheibe für den Güterverkehr und einer der weltweit größten Verschiffungshäfen für Windkraftanlagen.

Sehenswert sind die Großskulpturen “Der Mensch am Meer”. Sie wurden anlässlich des 100jährigen Bestehens der Gemeinde Esbjerk von dem Künstler Svend Wiig 1994 errichtet und sind zum internationalen Wahrzeichen der Stadt Esbjerk geworden. Die Monumentalfiguren sind 9 Meter hoch und können bis zu 10km von der Seeseite gesehen werden.

Die Reise führte mich weiter nach Blävandshuk. Es ist eine beliebte Ferienregion mit vielen reetgedeckten Ferienhäuser in den Dünen und dem Leuchtturm Blävandshuk Fyr der westlichste Punkt Dänemarks.Vom Leuchtturm aus hat man einen fantastischen Blick auf die Nordsee.

Weite Sandstrände begleiten mich auf meiner Reise entlang der Westküste und die Dünen gehören zum Landschaftsbild. Heideflächen, Kieferbewaldungen, Agrawirtschaft, Viehzucht und bizarre Mondlandschaften gehören ebenso zur abwechslungsreichen Landschaft.

Der See Filso in Jütland liegt in der Nähe von Henne und ist das größte Renatorierungsprojekt der dänischen Geschichte. Er ist mit seinen über 60 verschiedenen Wasserpflanzen der artenreichste See Dänemarks und ein botanisches Wunder. Viele Vogelarten kann man mit einem Fernglas beobachten. Der Otter hat sich hier niedergelassen und die prächtigen Rothirsche weiden hier auf den Feldern. Die Ellipse ist ein einzigartiges Bauwerk und es zeigt wie Beton mit schöner Natur verbunden werden kann.  Es gibt schön angelegte Wander- und Radwege.

Der belebte Badeort Henne Strand liegt in Südwest-Jütland an der Nordsee und hat einem fantastischen Strand, umgeben von einer einzigartigen Naturlandschaft.Es gibt wunderschöne Ferienhäuser in naturschöner Gegend.

Bei der Weiterfahrt  mache ich einen kurzen Stop in dem ehemaligen kleinen Fischerort Nymindegab südlich des Ringkopingfjords.

Ein Mekka für Wassersportler ist Hvide Sand in Westjüdland. Hier findet man ideale Bedingungen zum Surfen und Kajak fahren.In Hvide Sande ist einer der größten Fischereihafen an der dänischen Nordseeküste.

Sondervig ist ein belebter Ferienort und befindet sich nordwestlich des Ringkopingfjords.

Bekannt ist das jährliche Sandskulpuren Festival. 2023 steht es unter dem Motto “Griechische Mythologie”.               L

Thorsminde am Nissum Fjord gelegen, die kleine Stadt ist ein behaglicher Ferienort zwischen Meer und Fjord.

Vor der Küste Thyboron fand 1916 die Skagerrakschlacht statt. 25 Schiffe wurden versenkt, 8645 Marinesoldaten kamen ums Leben. Die Gedenkstätte ist den Opfern gewidmet.

Falls sie weiter Richtung Norden fahren dann müssen sie kurz vor Thyboron an der 181 die Zufahrt zum Fähranleger der Autofähre nehmen. Die Fähre bringt sie in 20 Minuten über den Nissum Bredning nach Agger Tange. Ein Fährticket kaufen sie direkt am Hafen am Automaten.

Weiter geht meine Reise zum “Land des Lichts” ,denn je weiter ich Richtung Norden komme desto heller und länger  sind die Tage.

Klitmoller war mein nächstes Ziel der Reise. Durch die idealen Windbedingungen ist die Region ein Hotspot für Surfer. Der Ort hat sich vom einzigten Fischerort zum Badeort verändert.Noch heute werden am alten Landungsplatz die Jollen der Küstenfischer nach alter Tradition mit einer Seilwinde an Land gezogen.

Der Blubjerg ist 47 Meter hoch und befindet sich zwischen Hanstholm und Blokhus in Nordjütland. Von oben hat man einen phantastischen Blick auf die Jammerbucht. Der Blubjerg ist er einzige Felsen in Jütland und bietet vielen Vogelarten eine Heimat. Es gibt gute Wanderwege die ans Meer führen. Wer in die Region reist sollte diese Aussicht nicht verpassen.

Blokhus ist ein lebhafter Touristenort hoch oben im Norden. Früher ein Fischerort, heute ein internationales Urlaubsparadies. Die Strände an der Jammerbuch sind fantastisch und zählen zum Besten was Europa zu bieten hat.

Besonders ist auch der befahrbare Sandstrand in Blokhus. Hier dürfen sie tagsüber mit ihrem Wohnmobil oder PKW stehen.

Lonstrup, eine grandiose Nordseeküste, dänische Gemütlichkeit und viel hochwertiges Kunsthandwerk das erwartet sie in dem reizenden Ort Lonstrup.

Hoch oben im Norden Skagen die nördlichste Stadt Jütlands.Hier befinden sie sich mitten im Land des Lichts. Durch die aussergewöhnliche Lichtstimmung zieht es schon immer viele Maler in die Region.Die Sonne scheint häufiger als anderswo im Land. Rund um Skagen gibt es kilometerlange weiße Sandstrände.

Die Stadt Skagen ist ein belebter Touristenort mit vielen Restaurants am Hafen.

Sie können einen schönen Spaziergang vom Parkplatz aus zur Tilsander Kirche “Sankt Laurentius” unternehmen. Die “Versandete Kirche” wurde 1795 stillgelegt, da sie nicht länger vom Flugsand geschützt werden konnte. Der Kirchturm sammt vom 15.Jahrhundert, wurde jedoch um das 19.Jahrhundert umgebaut. Nach Abriss der Kirche diente der Turm als Seezeichen.

Ein ganz besonderes Naturerlebnis ist Grenen an der Nordspitze. Hier treffen sich zwei Ströme die Nord – und Ostsee und vereinen sich für immer und ewig.

Hier verabschiede ich mich nach 18 Tagen von der Westküste und setzte meine Reise an der Ostseeküste fort.

Mein nächster Halt die Hafenstadt Frederikshavn in Nordjütland. Von hier aus starten Fährschiffe nach Norwegen und Schweden.

Die Stadt hat eine der längsten Fußgängerzonen des Landes und lädt zum Shoppen ein. Aussergewöhnlich ist der nördlichste Palmenstrand der Welt. Die Küste ist flach abfallend und hat schöne Sandstrände.

Saeby bietet schöne Ostseestrände hoch oben im Norden Jütlands. Sie ist eine kleine Stadt mit einem wunderschönen Yachthafen und einem hübschen Stadtkern.

Aalborg liegt am Ufer des Limfjords und ist die viertgrößte Stadt Dänemarks. Wer Städtearchitektur liebt ist hier genau richtig, denn die Stadt zeichnet sich durch das Nebeneinander von neuen und alten Bauwerken aus. Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden.

Grenaa liegt auf der dänischen Halbinsel Djursland und bietet den Besuchern abwechslungsreiche Möglichkeiten. Die historische Stadt zeigt sich charmant und bietet allerlei an Veranstaltungen das ganze Jahr über.. Hier kommt keine Langweile auf.

Eines der beliebtesten Ferienorte Dänemarks ist Ebeltoft. Der alte Stadtteil ist voller Nostalgie. Cafes, Restaurants, Geschäfte liegen malerisch in den Gassen. Das alte Rathaus ist das bekannte Wahrzeichen der Stadt. Auf einem Hügel liegt die alte Malzfabrik. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die Bucht.Kunst, Kultur und kreatives Gewerbe hat sich hier etabliert.

Die Fregatte Jylland liegt im Trockendock des Museumshafen und kann besichtigt werden. Das Schiff hat eine Länge von 102 Metern und eine Masthöhe von 57 Meter.

Kale  Slotsruin liegt am Fuße des Nationalparks Mols Bjerge. Der Besuch der mittelalterlichen Burg ist eine Reise in die Vergangenheit. Die Ruine ist noch gut erhalten und liegt auf einer Anhöhe umgeben von einer reizvollen Küstenlandschaft. Bei dem Damm, welcher zur Burg führt handelt es sich um die längste und intakteste Straße des Landes. Am besten lässt sich die Burg zu Fuß erleben.

Sletterhage Fyr liegt in naturbelassener Gegend am südlichsten Punkt der Halbinsel Helgenæs und kann gut für einen Übernachtungsstop eingeplant werden.

Aarhus ist die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Sie ist eine internatinale Kulturstadt voller Leben in ungezwungener Atmosphäre. Man sagt sie ist wie Berlin vor 20 Jahren.Die Einheimischen Leben das gute Leben in den idyllischen Gassen und Straßen der Altstadt.In Aarhus ist alles bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen.

Schöne Ausflugsziele der Stadt sind: Marselisborg die Sommerresidenz der Königin und die unendliche Brücke Das Freilichtmuseum Den Gamle By eine Zeitreise in die Stadt Geschichte zurück bis in das 18. Jahrhundert.

ARoS das Art Museum und das Theater von Aarhus.

Vejle zog mich wegen seiner modernen Hafenarchitektur an. Das Wahrzeichen der Stadt ” die Welle” ein Wohnkomplex direkt an der Bucht Skyttehusbugten am Vejle Fjord.

Das Fjordhaus liegt an der Hafenfront. Das Erdgeschoss welches besichtigt werden kann ist zum Wasser hin offen. Einige Kunstwerke des Archikekten selbst können hier besichtigt werden.

Auf der künstlich angelegten Kajakinsel mitten im Fjord liet der Kajakclub.

Die Stadt hat eine gemütliche Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften, Cafes und Restaurants.

Vejle war ein Besuch wert.

Sonderborg liegt in Südjütland unweit der Grenze zu Deutschland. Das besondere der Stadt ist, dass ein großer Teil auf der Insel Als liegt und der westliche Teil der Stadt auf dem jütländischen Festland.

Sonderborg zählt zu den bedeutesten Jugendstil Städte Dänemarks. Eine schöne Promenade hinter dem Schloss führt zum Yachthafen und zum Badestrand.

Nach 25 Tagen beendete ich hier meine Rundreise durch Dänemark. Vielleicht komme ich mal wieder, denn es gibt doch noch einiges was ich gerne in dem schönen Land besichtigen möchte.

Meine Reisezeit war April und Mai 2023. In den Monaten ist es zwar noch recht frisch an der Westküste, jedoch durch stetige Sonne und dem blauen Himmel empfand man die Aussentemperatur die bei 8 Grad lag nicht als kühl. Wegen dem Wind am Meer war Mütze tragen angesagt.Ich empfand die Reisezeit als sehr angenehm, da doch wenig Reisende unterwegs waren und man sich sehr gut entspannen konnte bei langen Spaziergängen am Meer.

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Die Altstadt von Monemvasia

Rundreise Peleponnes

Der schöne Peleponnes

Von Ancona (Italien) aus startete die Rundreise auf den Peleponnes nach Patras mit der Fähre Anek Superfast und “Camping an Board” mit einer Überfahrtszeit von ca. 23 Stunden. Ausgeruht angekommen in Patras ging die Fahrt  am Golf von Korinth entlang zum Strand von Vouliagmeni Lake (Loutraki).

Nächster Halt der Kanal von Korinth und das Antike Korinth.

Der Kanal von Korinth trennt die Halbinsel Peleponnes vom Festland. Früher brachte der Kanal eine enorme Erleichterung für die Seefahrt. Heute hat er jedoch die Bedeuung verloren, da der Kanal nur für kleinere Schiffe  durchlässig ist.. Ein Meisterwerk von 1881 – 1893 erbaut von Menschenhand erschaffen mit einer Länge von 6343m.

Das Antike Korinth der Tempel von Apollo zählt zu den historischen Sehenswürdigkeiten. Er ist einer der ältesten dorischen Tempel des Peleponnes mit monolithischen Säulen. (errrichtet um 560 v.Chr.).

Von Korinth aus ging die Fahrt weiter nach Epidauros mit Besuch des Epidauros Theater.

Das Epidauros Theater befindet sich innerhalb der archälogischen Stätte Epidauros.  Es wurde im 4. Jahrhundert errichtet und zählt zu den besterhaltenen Theater der Antike. Seit 1988 zählt es zum UNESCO Weltkurturerbe.

Nafplion eine Hafenstadt am Argolischen Golf ist eine hübsche Stadt mit verwinkelten Gassen und malerischen Plätzen. Es gibt unzählige Tavernen, Cafes und Restaurants. Der große Wochenmarkt am Samstag bietet viel frisches Gemüse, heimische Produkte und frischen Fisch.

Nur 11km entfernt liegt das kleine griechische Dorf Deprano. Hier gibt es alles für den täglichen Bedarf zu kaufen und einige kleinere Tavernen reihen sich im Zentrum aneinander.1km entfernt liegt der Plaka Beach mit Campingplätzen und Strandbars.

Von Deprano aus ging die entspannte Fahrt 80 km an der Küstenstrasse entlang weiter nach Leonidio und von hier aus 17 km weiter über das Parnon Gebirge zum griechisch orthodoxe Frauenkloster Elona welches in eine Felsspalte gebaut wurde.Schon allein die Anfahrt zu dem Kloster ist ein Besuch wert.

An dem kleinen Fischerort Plaka machen wir einen Stop bevor es über die Berge in das 90 km entfernte Monemvasia ging.

Monemvasia liegt auf einem Felsen vor der Küste Lakoniens. Es ist eine einzigartige gut erhaltene mittelalterliche Stadt in der die Zeit still steht. Die Altstadt war das Zuhause der venezianischen Aristrokatie. Besuchen sie die bezaubernde Stadt und die Festung in der Vorsaison und am besten unter der Woche.

Gefira liegt vor Monemvasia und hat einen kleinen Fischerhafen. Hier gibt es alles für den täglichen Bedarf und einige Restaurants am Hafen.

Die Fahrt ging weiter in das 65km entfernte Gythio.

Kurz vor Gythio am Valtaki Beach liegt das Wrackschiff Dimitros. Die Dimitros strandete hier am 23.12.1981 und ist ein beliebtes Fotomotiv.

Gythio liegt im mittleren Süden in der lakonischen Bucht der Halbinsel und hat ca.7000 Einwohner.Der Ort ist von schönen Stränden umgeben. Schöne neoklassizische Häuser in Hanglage säumen sich am malerischen Hafen.

Die Mani ist der mittlere der drei Finger im Süden des Peleponnes. Abseits des Massentourismus erlebt man malerische Bergdörfer, kleine Buchten, antike Ruinen, mächtige Bergzüge und dichte Laubwälder.So rau wie die Natur ist auch die Geschichte der Region. Sie ist die einzige Region in Griechenland die nie lange von fremden Mächten beherrscht wurde.

Ghost Village Vathia im Südosten von Lakonien liegt das Geisterdorf Vathia. Bekannt geworden ist der Ort durch seine Turmhäuser die auf dem Berg thronen.1980 wurde das Dorf teilweise restauriert. Ein Großteil der Turmhäuser verfallen und sind nur noch schwer über zugewucherte Steintreppen zu erreichen.

Gerolimenas liegt an der Südspitze der Mani und ist ein malerischer kleiner Fischerort in einer Bucht umgeben von Steilhängen.Es gibt eine Vielzahl an Restaurants am Hafen und ein sehr schönes Hotel. Die Einwohnerzahl beträgt gerade mal 99 Menschen.

Areopoli ist ein malerischer Ort an den Ausläufern des Aigos-Elias Berges im Herzen der Mani. Liebevoll gestaltete Restaurants, Bars, Tavernen und Cafes reihen sich in der Altstadt aneinander.

Stoupa liegt an der südwestlichen Seite der Halbinsel Mani und zählt ca.500 Einwohner. Wegen den schönen Stränden und dem türkisblauen klaren Wasser ist es ein beliebter Touristenort.

In Stoupa nehmen wir Abschied von der schönen Mani und fahren über Kalamata in das 55km entfernte Koroni.

Koroni liegt idyllisch am Hang im südöstlichen Messenien. Es ist ein bezaubernder kleiner Fischerort mit einer hübschen Altstadt und netten kleinen Geschäften die hochwertige Produkte verkaufen. Oberhalb der Stadt thront eine venezinische Burg aus dem Jahre1209. Ebenso befindet sich das Kloster hier oben am Berg. Die Besichtigung ist allein wegen der grandiosen Aussicht ein Highlight.

Methoni ist eine kleine Hafenstadt mit ca. 2600 Einwohnern und liegt am südwestlichen Ende des Peleponnes. Die gut erhaltene Stadtmauern die Tore und Ruinen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Ein besonderes Wahrzeichen ist der Burtzi ein Meeresturm mit einer markanten Kuppel. Dieser Turm wurde als kleine Festung angelegt und diente als Landmarke an der Hafeneinfahrt sowie als Wachturm.

Gialova ein Ferienort in der Bucht von Navarino, ein paar Kilometer nördlich von Pylos.

Der Gialova-See auch Divari genannt ist ein Naturschutzgebiet das für seine einzigartige Fauna und Flora bekannt ist. Zugvögel suchen hier Zuflicht.

Auf der anderen Seite des Sees liegt der schöne Strand von Voidokilla. Es ist eine der schönsten Buchten von ganz Griechenland.

Patras ist mit seinen 214 000 Einwohnern ist die drittgrößte Stadt Griechenlands. Sie wurde 2006 mit dem Titel “Kulturhauptstadt Europas” gekrönt. Die Stadt bietet kulturelle Vielfalt und landschaftliche Reize und ist für Kulturliebhaber ein Besuch wert. Für das Street Art Festival Patras-ArtWalk sollte man sich Zeit nehmen. Die Fassaden Gemälde liegen alle ca. 500 Meter von einander entfernt.

Schon von weitem sichtbar ist die Rio-Andirrio-Brücke. Die gebührenpflichtige Brücke wurde 2004 eröffnet, ähnelt der “Golden Gate Bridge” und verbindet das Festland mit der Halbinsel.

Die Fahrt Richtung Heimat ging nun über den Landweg nach Albanien, Montenegro, Kroatien Slowenien, Österreich zurück nach Deutschland.

Die Reise entlang der Küste kann ich jedem empfehlen. Vor allem überraschte mich Albanien mit seinen landschaftlichen Reizen und den gastfreundlichen Menschen.

Viele der besuchten Orte auf dem Peleponnes besuchte ich mit meiner Reisegefährtin Ingrid. Wir lernten uns vor einem Jahr in Kroatien kennen und planten zusammen die Reise welche wunderschön war.

Fazit: Der Peleponnes ist eine Rundreise wert. Naturliebhaber fühlen sich auf der “wilden Mani” wohl. Beste Reisezeit April Mai wenn alles blüht und es noch nicht so heiß ist.

 

 

Was für ein Anblick

Spanische Exklave – Melilla

Ein Überbleibsel aus der Kolonialzeit und mit High-Tech Anlagen nach Afrika abgeschottet so zeigt sich die Stadt Melilla welche seit 500 Jahren eine spanische Exlave in Nordafrika ist. Die spanische Stadt mit ca. 85.000 Einwohner grenzt an Marokko und ist zugleich die EU-Aussengrenze. Sechs Meter hohe Drahtzäune umgeben die Stadt auf einer Länge von ca.12 km und schützen die Frontstadt. Infrarotkameras überwachen die Anlagen, außerdem sind Geräusch – und Bewegungsmelder installiert.

Trotzdem lohnt es sich die Stadt zu besuchen. Vier Kulturen Hindis, Moslems, Christen und Juden leben hier friedlich miteinander und prägen das Stadtbild.

Melilla ist neben Barcelona die zweite Stadt mit den meisten Jugendstilgebäuden. Das “Goldene Dreieck” wo man einige der bekannteten Jugendstilwerke der Stadt findet ist der Palacio de la Asamblea (Rathaus), das Reconquista-Gebäude, das Melul-Haus, oder der Menendez Pelayo-Platz.

Nicht nur wegen dem architektonischen Erbe ist Melilla ein Besuch wert sondern auch seine abwechslungsreiche Gastronomie bedingt durch die vielfältigen Kulturen ist ein Genuss.

Die beeindruckende Festungsanlage wurde im 15.Jahrhundert erbaut. Hier auf dem Hügel gegenüber dem Hafen ist auch die Altstadt. Sie wurde als Kulturgut in der Kategorie Conjunto historico-artistico anerkannt.

Für Sonnenanbieter bietet die Stadt einen langen breiten Sandstrand.

Hotels gibt es nicht viele in Melilla sie befinden sich alle in der Nähe der Altstadt. Am besten vorher über die gängigen Portale wie z.B. booking.com buchen. Je nach Ankunftszeit der Fähre ein Taxi für ein paar Euro zum Hotel nehmen so ist die Ankunft entspannt.

Es gibt keinerlei Infrastruktur für Campingfahrzeuge eher dann in Nordafrika. Die Grenze ist jedoch schon seit 2021 wegen Covid geschlossen.

Von Motril aus dauert die Fahrt mit der Fähre gute 5 Stunden.

 

Landschaft um Motril

Andalusien

Andalusien besteht aus acht Provinzen, Sevilla, Malaga, Cordoba, Granada, Cadiz, Almeria, Huelva und Jaen.

Andalusien zählt zu den sonnenreichsten Regionen Spaniens. An der Grenze zwischen Mittelmeer und Atlanik wehen jedoch zum Teil kräftige Winde die diese Region wiederum zu einem Surfparadies machen. In den Höhenlagen herrscht sogar alpines Klima was wiederum viele Wintersportler begeistert. Andalusien eignet sich durch sein mildes Klima hervorragend zum Überwintern.

Provinz Almeria

Mojacar ist eine bezaubernde weiße Küstenstadt die auf einem Hügel steht. Die verwinkelten Gassen und der Blick auf das Tal der Pyramiden (Valle de las Piramides) sind ein Besuch wert.

Parque-Natural de Cabo de Gata – Nijas ist ein Landstrich in der Provinz Almeria der als Naturpark ausgewiesen ist.

Es herrscht ein sehr trockenes und warmes Klima.

El Cortijo de Fraile ist ein verlassener Mönchshof von 1053. Das Gehöft ist weiterhin bekannt durch ein Verbrechen das 1928 in der Umgebung geschah. Es inspirierte zu 2 literarischen Werken. Die Anfahrt ist recht abenteuerlich.

Almeria Hafenstadt und Provinzhauptstadt ist eine typische spanische Stadt. Vor allem in der Altstadt herrscht noch richtiges andalusisches Leben ohne viel Touristenrummel. Die mächtige Festung Alcazaba thront auf einem Felsen über der Stadt und ist die größte maurische Burg Südspaniens.

Desierto de Tabernas liegt ca. 30 km nördlich von Almeria. Sie ist Europas einzige Wüste und ein 11,625 Hektar großes Naturschutzgebiet.Sie ist die heißeste Region auf dem Kontinent mit 3000 Sonnenstunden.Es ist eine der faszinierenensten Landschaften Europas. Beste Reisezeit die Wintermonate bis Ende März.

Ford Bravo –  Texas Hollywood – Tabernas wurde in den 1960er Jahren bekannt als Filmemacher Sergio Leone anfing hier westliche Blockbuster zu drehen.

Provinz Granada

Motril gehört zur Provinz Granada und liegt an der Costa Tropical. Die Gegend am Playa Granada eignet sich gut als Winterquartier vorausgesetzt man ist mobil. Der Standort ist ebenso ein guter Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die Region Granada.

Salobrena liegt an der Costa Tropical ca. 8km von Motril entfernt und ist ein sehr reizvoller Touristenort. Hoch oben  thront das maurische Kastell mit seinen wuchtigen Türmen und Mauern. Die Festungsanlage ist das Wahrzeichen der Stadt. Salobrena zählt zu der Route der “weißen Dörfer”.

Orgiva ist ein kleiner Bergort und gehört zum Naturpark der Sierra Nevada.Es ist ein Ort des Handels und wird als Hauptort der westlichen Alpujarra angesehen. Ausserdem ist es in dieser Region ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt von dem vier Landstraßen ausgehen.

Lanjaron ist Teil des Naturparks Sierra Nevada und berühmt durch die Qualität seiner Heilwässer, die zur Einrichtung eines der meistgeschätzten Heilbäder Spaniens geführt hat.

Granada ist bekannt durch seine mittelalterliche Architektur. Vor allem die hoch auf einem Hügel gelegene Alhambra. Granada ist jedoch nicht nur die Alhambra sondern auch eine angesehene Studentenstadt mit ca. 60 000 Studierende die das Stadtbild mit prägen.Das Studenenleben sorgt für ein brausendes Nachtleben, farbenfrohe Märkte, Flamenco und authentische Stadtviertel all das hat die Stadt zu bieten und macht sie zu einem interessanten Städtetrip.

Almunecar ist ein beliebter und der größte Touristenort an der Costa Tropical. Hier herrscht ein mediterranes bis suptropisches Klima mit 340 Sonnentagen im Jahr. Sehenswert ist die kleine Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, der Parque de Majuela , die Festungsanlage und die schönen Strände. Im Parque de Majuela stehen viele schöne Skulpturen und es sind Ausgrabungen einer römischen Fischfabrik zu sehen. Die Festung Castillo de San Miguel über dem Meer haben Römer, Mauren und später die Könige von Kastillen gebaut.

Guadix liegt auf 915 m Höhe am Ufer des Rio Guadix. Bekannt ist dieser Ort durch seine Höhlenwohnungen. Es gibt ca. 2000 Höhlenwohnungen die zum Teil modernisiert und bewohnbar sind. Sehenswert ist auch die Kathedrale die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert erbaut wurde.

Provinz Malaga

Nerja liegt an der Costa de Sol und ist eines der schönsten Urlaubsorte in der Region.Berühmt ist der Aussichtspunkt in der Stadt der Balcon de Europa.Von hier aus sieht man kleine Sandbuchten, das Weite des Mittelmeers und die Berge der Sierra de Almijara. Das Zentrum ist die Plaza Cavana auch hier lohnt ein Spaziergang durch die Gassen der Altstadt.

Die Tropfsteinhöhle von Nerja zählt zu dem am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Spanien.

Das Aquädukt El Aguilla stammt aus dem Jahr 1884 und wurde erbaut um die Zuckerfabrik mit Wasser zu versorgen. Es ist insgesamt 40 Meter hoch und hat 37 Bögen die aus Ziegelsteinen erbaut wurden.

Ronda besitzt eine atemberaubende Lage oberhalb einer tiefen Schlucht. (El Tajo). Sie gehört zu den ältesten Städten Spaniens und erhielt 1966 den Status eines der schönsten Kulturgüter Spaniens zu sein. Die Hauptattraktion ist die Puente Nuevo. Sie ist ein einzigartiges architektonisches Meisterwerk und überspannt die Schlucht El Tajo. Ronda zählt zu der Tour der “weißen Dörfer”.

Antequera die Alcazaba aus dem 14. Jahrhundert, eine tolle Aussicht, eine schöne Altstadt, vielen Kirchbauten und über 30 Kirchtürmen so präsentiert sich die schöne Stadt Antequera.

El Torcal de Antequera ist eines der schönsten Naturschutzgebiete Spaniens. Die einzigartigen Felsformationen und die gigantischen Felslandschaft ziehen einen in Bann. Zur Wanderung durch das Felsenmeer festes Schuhwerk anziehen.

Provinz Cadiz

Tarifa die “Stadt der Winde”. Hier verbindet sich das Mittelmeer mit dem Atlantik. Der ständig präsente Wind macht Tarifa zur Surferhauptstadt Europas. Von hier sind es nur 14 km Luftlinie zum Schwarzen Kontinent. Der alte Stadtkern ist umgeben von einer dicken Festungsmauer und es macht Spaß in den schmalen Gassen der Altstadt auf Erkundung zu gehen.

Vejer de la Frontera zählt zu den schönsten Orten Spaniens. Die Altstadt ist von großer Schönheit mit den engen Gassen und ihren weißen gepflegten Häusern. Der Ort zählt zu Route der “weißen Dörfer”.

Los Canos de Meca liegt ca. 40 km südöstllich von Cadiz. Vom Kap Trafalgar bis zum Fuß der Klippe von La Brena erstreckt sich der Strand von Canos de Meca. Einst ein Hippieort und auch heute noch zieht es viele Freaks aus der ganzen Welt an. Auch hier herrschen gute Bedingungen für Surfer.

Cadiz ist die älteste Stadt ganz Europas. Eine befestigte Altstadt mit prächtigen Gebäuden und Türme aus dem 17. und 18.Jahrhundert können sie bei einer Stadtbesichtigung bestaunen.

Chipiona das Wahrzeichen der Stadt ist der fast 70m hohe Leuchtturm der zugleich der größte in ganz Spanien ist. In den Sommermonaten Juli und August werden die Strände vorwiegend von Einheimischen Touristen besucht. Ausserhalb der Saison können sie hier an den schönen Stränden wunderbar entspannen und Ruhe finden. Eine Besonderheit ist hier der Fischfang mit Fischwehren.

Acros de la Frontera ist ein malerischer Ort und liegt auf einem spektakuären Felsen. Die Altstadt ist voll verwinkelt mit engen Gassen und wurde unter Denkmalschutz gestellt. Der Ort zählt zur Route der “weißen Dörfer”. Von oben hat man einen herrlichen Ausblick auf den Fluß Guaddalete und das schöne Umland.

Grazalema liegt inmitten des spanischen Naturparks Sierra de Grazalema und zählt zur Route der “weißen Dörfer”. Allein schon wegen der spektakulären Aussicht bei der Anfahrt durch das Hochgebirge lohnt sich die Anfahrt dort hin.

Olvera liegt in Norden der Provinz Cardiz und zählt zur Route der “weißen Dörfer”. Seit 1983 steht der Ort unter Denkmalschutz.Die Burgruine und die Pfarrkirche sind herausragende Bauwerke.

Sanlucar ist berühmt für ihre Keltereien, in denen Manzilla-Wein hergestellt wird und für ihre Pferderennen am Strand.

Yeguada de la Cartuja das Gestüd ist eines der weltweit wichtigsten Reservate für reinrassige Kartäuser-Pferde.

Monasterio de la Cartuja de Jerez  wurde in der zweiten Hälfte des 15 Jahrhundert erbaut und ist heute ein Kartäuserkloster.

Algeciras ist durch seine geografische Lage zu einem der wichtigsten Häfen Europas gewachsen was den Personen – wie Warentransport betrifft.

Provinz Cordoba

Cordoba hat eine der schönsten Altstädte von Andalusien. Nehmen sie sich 1-2 Tage Zeit um die faszinierende Stadt zu besichtigen.Es würde hier den Rahmen sprengen all die Sehenswürdigkeiten aufzuführen.

Madinat al Zahra liegt ca. 8km von Cordoba entfernt und zählt zum Unesco Weltkulturerbe. Sie wurde 940 n.Chr. als Ausdruck der Größe des Kalifats von Cordoba errichtet.

Provinz Sevilla

Sevilla ist die Hauptstadt der südspanischen Region Andalusien. Für mich ist es die schönste Stadt in ganz Spanien. Die arabischen Enflüsse, die engen Straßen und das große historische Zentrum machen die Stadt zu einem einziartigen Erlebnis.

Provinz Huelva

Minas de Riotinto liegt zwischen Sevilla und Huelva. Seit über 5000 Jahren wird in der Region Kupfer-Eisen und Silber abgebau. Der 11km lange ehemalige Minenstrang entlang des Riotinto ist heute eine Touristenattraktion. Einige Bergbauten sind auch heute noch aktiv.

Huelva hier im Hafen brach einst Christoph Kolumbus auf um Amerika zu entdecken. Die Aura des Weltentdeckers ist hier überall spürbar.

 

 

Herrlicher Ausblick

Provinz Cuenca

Cuenca ist eine Stadt in der spanischen autonomen Region Kastillen-La Mancha und gleichzeitig die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Cuenca.

Sie liegt ca.180km westlich von Madrid und ist ca. 200km von Valencia entfernt.

Die berühmten “hängenden Häuser” (las casas colgadas) sind die faszinierendste Sehenswürdigkeit der Stadt.

Die Schluchten zweier Flüsse trennen die Alstadt von der Umgebung. Auf steilen Treppen geht es hinauf zur historischen Altstadt welche seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die gotische Kathedrale steht auf der Plaza Mayor. Es lohnt sich die schöne Altstadt zu besuchen. Die rote Eisebahnbrücke Puente de San Pablo, hier sollte man sein Schwindelgefühl überwinden und sie bekommen atemberaubende Fotos dafür.

Parken und Übernachten kann man auf dem Parkplatz in der Paseo del Huecar 4 für 12 Euro.Von hier aus kann man die Altstadt fußläufig erkunden.

Priego

Priego ist ein kleiner bezaubernder Ort in der Region Cuenca auf 862m und zählt etwa 1000 Einwohner.

Canete

Das kleine Dorf auf 1105m hat gerademal 800 Einwohner und präsentiert sich mit einem maurischen Schloß welches hoch über dem Ort liegt.Eine große Stadtmauer zieht sich von oben bis hinunter in das Dorf.

 

Bizzare Felsforrmationen

Region Valencia und Murcia

Valencia die autonome Provinz liegt langgezogen an der Mittelmeerküste und unterteilt sich in 3 Provinzen. Alicante, Valencia und Castellon.Die Temperaturen sind angenehm mild mit rund 300 Sonnentagen im Jahr.

Region Valencia

Moncofa

Moncofa ist im Sommer ein Touristenort für Sonnenanbeter. Entlang der großen Promenade reihen sich Appartements an Appartements. Anfang Oktober sind nur noch wenige Bars und Restaurants geöffnet und die Strände und Straßen menschenleer.

Valencia

Eine charmante Altstadt und futuristische Bauten das erwartet den Besucher in Valencia.

Das moderne Wissenschafts- und Kulturzentrum Ciudad de las Artes y Ciencias sollten sie mit auf ihr Programm nehmen.

Der Hafen ist besonders reizvoll kurz vor dem Sonnenuntergang.

Für die Stadt sollte man sich Zeit nehmen, oder sie beim nächsten Spanien Besuch nochmals besuchen.

Gandia

Eine typische spanische Einkaufsstadt mit schönen Gassen und kleinen Geschäften wo das Einkaufen Spaß macht.

Manises

Die Stadt ist für die Herstellung von spanischer Keramik bekannt. Hier findet man überall Wandtafeln und Hausverzierungen aus Keramik.

 

Region Alicante

Torrevieja

Wer in der Region Alicante ist sollte einen Abstecher zum Pink Lake machen.

An dem See leben viele Flamingos die hier ihre Hauptfutterquelle einen Kleinkrebs finden.

Die Farbe vom Pink Lake wird durch Bakterien und Algen erzeugt.

Die Laguana Rosa hat eine Salzwasserfläche von 6 km Länge und 4 km Breite. 350 Gramm pro Liter Wasser hat der See wie das Tote Meer.

Die Salzminen produzieren fast eine Million Tonnen Salz pro Jahr welches nach Europa und den USA exportiert wird.

 

Die Region Murcia ist eine autonome Gemeinschaft am Mittelmeer und wird von den autonomen Regionen Valencia, Kastillen-La Mancha sowie Andalusien umschlossen.

Murcia zählt zu den trockensten Gebieten Europas mit etwa 300 Sonnentagen im Jahr.

Region Murcia

Calasparra

Die Gegend um Calasparra ist eine Wanderregion und ein Naturschutzgebiet.

Die Felsenkirche Santuario Virgen de la Esperanza liegt unnah von Calasparra und ist in einem Naturschutzgebiet eingebettet.

Mazzaron

Mazzaron hat eine Küstenlänge von 35 km

Cartagena

Die Hafenstadt liegt an der Costa Calida (“warme Küste”).

In Cartagena ist die größte Marinebasis im Mittelmeer.

Sehenswert ist die historische Altstadt, das Römische Theater und die maurische Wehranlage.

Gredas de Bulnuevo

Die bizarren Formen unterliegen einem ständigen Wandel. Wind-und Wasser-Erosionen haben diese Formen aus Sedimentgestein geschaffen.

Lorca

Lorca liegt auf einer 340m hohen Anhöhe zwischen Murcia und Almeria.

1964 wurde das ganze Stadtzentrum als besonders wertvoll erklärt. Sie gilt als die baroke Stadt Spaniens.

Sehenswert ist auch die Festungsanlage aus dem 11. und 13. Jahrhundert.. Von oben hat man einen fantastischen Blick auf das Umland. Zum Parkplatz nach oben kann man gut mit dem Wohnmobil fahren (Einbahnstrasse rauf und runter)

Caravaca de la Cruz

Die Heilige Stadt zählt wie Jerusalem, Rom, Santiago und Santo Torbio de Liebana zum Unesco Welterbe.

Alle 7 Jahre pilgern mehrere 100 000 Menschen nach Caravaca de la Cruz und 2024 ist es wieder soweit.

In der Basilika hoch über der Stadt ist ein Holzsplitter vom Kreuz Jesus Christus aufbewahrt.

Das Bummeln durch die Altstadt das historische Zentrum der Stadt, die kleinen Läden, Kapellen und Klöster zu besichtigen das macht Spaß. Die Stadt stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist geprägt vom baroken Baustil.

Besonders reizvoll ist die Anfahrt nach Caravaca de la Cruz Mitte/Ende Februar denn da blühen hier die Mandelbäume.

Aquilas

Aquilas ist ein kleines spanisches Städchen am Mittelmeer an der Costa Calida.

Eingebettet zwischen Gebirge und Küste ist das Klima hier sehr mild. Die Stadt liegt malerisch an einer kleinen Bucht.

Gerona muß man mögen

Katalonien

Katalonien liegt im Nordosten der Iberischen Halbinsel und gilt als autonome spanische Region. Es gibt viele interessante Sehenswürdigkeiten, so dass man kaum weiß, wo man anfangen soll. Es erwartet sie eine immense kulturelle und landschaftliche Vielfalt wie z.B.die Werke berühmter Künstler wie Gaudi oder Dahli, die weltweit bekannte Gastronomie und die Strände der Costa Brava, sowie die Pyrenäen und das Gebirge im Hinterland mit seinen kleinen Dörfern und Klöstern.

Cadaques

Abseits der üblichen Reiseroute nach Spanien liegt das kleine Städtchen Cadaques mit seinen malerischen weißen Häusern. Viele davon dienen als Bars und Restaurants oder Unterkünfte.

Künstler wie Salvadore Dali,Max Ernst, Marcel Duchamp waren in dem Ort inmitten der einsamen Landschaft.

Die Anfahrt ist sehr kurvenreich und schmal. Belohnt wird man durch die atemberaubende Aussicht und die wunderschöne Landschaft.

L`Estartit

Estartit war früher ein Fischerdorf und heute ist es ein Ferienort an der Costa Brava das im Sommer 50 000 Gäste anzieht.

Der Ort verfügt über eine lange Promenade und hat einen kleinen Yachthafen. Einen feinen Sand entlang den langen Strände und einen wunderschönen Blick auf die vorgelagerten Medes Inseln das findet der Gast hier.

Torroella de Montgri

Ein hübscher Ort ca. 8 km von Estartit entfernt. Hier gibt es jeden Montag vormittags einen großen Krämer – und Gemüsemarkt.Es lohnt sich den Altstadtkern der Stadt zu  besuchen.

Pals

ein schöner Ort im Hinterland der  Costa Brava. Die mittelalterliche Stadt leuchtet in einem gelblichen Sanddstein. Enge Gassen führen durch das historische Viertel. Die Altstdt ist für Fahrzeuge gesperrt. Am Anfang des Ortes auf der linken Seite den Parkplatz ansteuern das geht auch für größere Wohnmobile.Hier kann man auch eine Nacht stehen und es schläft sich ruhig.

Palau – Sator

Der mittelalterliche Ort läd zu einer Reise in die Vergangenheit ein und die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein.

Peratalatta

Dieser reizvolle Ort sollten sie mit auf ihr Programm nehmen. Wohl in den Sommermonaten gut besucht können sie im Winter und Frühling diesen Ort in Ruhe geniesen. Es ist eines der schönsten Baukomplexe mittelalterlicher Architektur.

Gerona

Mittelalterliche Bauten, römische, maurische und jüdische Reminiszenzen eine historische Altstadt das alles bietet die wunderschöne Stadt Girona. Die Stadt lohnt auch für einen Wochenendtrip.

Besalu

Die mittelalterliche Stadt Besalu hat einen Zwischenstopp verdient. Angesichts seiner archietektonischen Bedeutung wurde die gesamte Stadt 1966 unter Denkmalschutz gestellt.Zu dem mittelalterlichen Ort führt eine römische Wehrbrücke über den Fluss Fluvia. Im Zentrum des alten Stadtkerns befindet sich die Kirche Sant Vicence aus dem 10.Jahrhundert.

Die Mikwe, das Haus für rituelle Bäder, das einzige seiner Art in Spanien ist Zeugnis jüdischer Kultur.

Begur

Ein kleiner Touristenort an der Costa Brava. Der historische Ortskern liegt auf einem Hügel. Das Bild des Ortskerns wird durch eine mittellalterliche Burg bestimmt.

Im Süden von Begur liegen versteckte Buchten und der schöne Strand Aiguablava liegt direkt im Süden der Fornells Buchten.

Calella de Parafrugell

Ein malerischer Ort an der Costa Brava mit einem Karibischen Flair. Die Häuser drängen sich dicht an das Meer und felsige Klippen, blaues Meer und kleine Buchten machen den Ort so reizvoll . Im Sommer ist der Ort völlig überlaufen. Im Winter und Frühling können sie jedoch den zauberhaften Ort am Meer geniesen

Monserrat

Die Benediktanerabtei Santa Maria de Monserrat liegt auf 721 Meter im gleichnamigen Gebirge.Das Kloster wurde bereits 800 gegründet und gilt bis heute als Nationalheiligtum.  Die Sandsteingipfel erreichen eine Höhe von 1236 Meter. Eine Straße führt bis zur letzten Seilbahnhaltestelle. Die Auffahrt lohnt sich wegen der gigantischen Aussicht in das Tal und auf die Bergwelt. 24h parken kostet für ein Wohnmobil 12 Euro welche bei der Ausfahrt zu bezahlen sind. ( Bitte nicht am Ticketautomaten da stehen dann 64 Euro)

Masnou

Die Hafenstadt liegt ca. 10 km vor Barcelona und eignet sich gut als Ausgangspunkt um Barcelona zu besuchen. Es gibt einen Radweg entlang der Promenade nach Barcelona (neben der Eisenbahnschiene), oder sie fahren direkt mit der Bahn in die Stadt. Der Campigplatz Masnou (2 Sterne ) liegt sehr zentral und ist ideal um nach Barcelona zu gelangen. Masnou selbst hat einen großen Yachthafen und zwei große Strände.Entlang der Hauptstrasse gibt es unzählige Restaurants und wenn sie hier abbiegen und in die Gassen laufen entdecken sie auch einige reizvolle Häuser.

 

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Polen

In Frankfurt/Oder passierte ich die Landesgrenze nach Polen. An Slubice mit den Nachttclubs fahre ich vorbei und nehme die Landstraße 137 Richtung Osno Lubuskie. Die Straßen sind uneben und holprig was anscheinend die polnischen Landsleute nicht stört.Sie fahren fast alle ob PKW oder LKW halsbrecherisch mit überhöhter Geschwindigkeit und überholen wie es nur irgendwie geht.

Links und rechts der Straßen sind Kornfelder soweit das Auge reicht. Zu Recht wird diese Region als “Kornkammer” Polens bezeichnet.

Osno Lubuskie ist mein erster Stop ich erkunde den Ort und schaue mir die schöne Backsteinkirche an. Irgendwie ist hier Zeit stehen geblieben, also weiter nach Sulecin.

Sulecin zeigt sich ebenso trostlos und irgendwie passt hier gar nichts zusammen. Die Menschen scheinen hier eher wenig an finanziellen Mitteln zu haben und vereinzelt fallen hier mir große Villen ins Auge die ganz und gar nicht in das Bild passen. Mich hält hier nichts und fahre weiter nach Mysilborz. Die Straßen werden deutlich besser und man bemerkt dass hier für den Sraßenbau EU-Gelder geflossen sind.

Mysilborz macht etwas mehr her und einige Häuser im Ortskern wurden bereits restauriert. Mich zieht es weiter nach Pyrzyce.

Pyrzyce glänzt mit einer großen Stadtmauer und dem Eulenturm. Das ist jedoch schon alles was mein Auge begehrt. Der Stadtkern ist trostlos und es donnern massenweise LKW durch das Städtchen. Ich esse noch gut und dann fahre ich weiter nach Novograd.

Novograd hat einen schönen Stadtsee wo ich direkt am See einen Platz zum übernachten finde. Am nächsten Morgen entschließe ich mich an die Ostsee zu fahren

An der Ostsee besuchte ich folgende Küstenorte: Miedzyzdroje, Rewal, Kolobrzeg, Mielno, Darlowko, Halbinsel Hel, Gdynia, Jantar und die Gegend ums Frische Haff bis nach Pirast.

Jeder Ostseeort hat seinen Reiz für sich und fast alle haben sie eins gemeinsam. In den Sommermonaten Juli und August herrscht hier viel Trubel da die polnischen Landsleute hier Urlaub machen. Die Strände sind völlig überlaufen, jedoch findet man abseits immer noch ein schönes Plätzchen am Strand. Überall gibt es Kirmes, Verkaufsbuden und Spielautomaten was die Polen lieben. Wem das zuviel wird der findet jedoch stets in den Orten Ausweichmöglichleiten und kann dem Trubel umgehen. Falls jemand meint man könne hier preiswert einkaufen liegt völlig falsch. In den Touristenorten sind die Preise wie in Deutschland.

Von Rewal aus ging es ein Stück in das Landesinnere in das schöne Städtchen Trzebiatow. Hier war ich genau richtig. Einen ruhigen Schlafplatz fand ich im Zentrum bei der großen Backsteinkirche hinter den Verkaufsbuden.Das Städtchen ist echt eine Perle. Die kleine Stadt wurde im Krieg nahezu unzerstört und somit sind die alten Hausfassaden mit ihen bunten Pastelltönen noch gut in Takt. Die kleinen Tante Emma Läden reihen sich an der Hauptstraße aneinander und versprühen einen angenehmes Flair. Ich hoffe Polen bewahrt sich diesen Charme.

Weiter ging es nach der Großstadt Koszalin mit seinen 119 000 Einwohnern. Der moderne Rathausplatz mit seinen Wasserspielen sticht einem gleich ins Auge, ebenso direkt gegenüber die große Backsteinkirche. In der Stadt herrscht reges Leben, verbreitet jedoch keine Hektik.

Wenn man in der Danziger Bucht ist sollte man unbedingt die Halbinsel Hel besuchen. Der Küstenort Hel am Ende hat eine wunderschöne Promenade und einen kleinen Hafen. Schöne Geh- und Radwege gibt es um die Bucht. Der Ort Jastarnica ist ein Surfer Paradies und besitzt einen Hafen wo man auch in der Werft spazieren kann. Um die Pucker Bucht gibt es viele Surfmöglichkeiten.

Die moderne Hafenstadt Gdynia ist ein lohnenswerter Stop auf der Reise.

Besonders entzückend fand ich den kleine Fischerort Pirast mit seinen bunten Fähnchen zur Markierung der Bojen im Hafen.Piaski liegt 4 km vor der russischen Grenze Die Straße endet hier und der Ort ist sogleich die EU- Aussengrenze.

Danach verlasse ich die Ostsee und fahre in die Region der Burgen und Seenplatten.

Olszytyn (Allenstein) mit 175 000 Einwohnern im Nordosten von Polen ist für viele Deutsche ziemlich weit weg. Für die meisten Touristen hört hier kurz vor der Grenze zu Weißrussland und Litauen die bekannte Welt auf.Olszytn hat eine Partnerschaft zu Offenburg und Gelsenkirchen und ist mit Abstand die größte Stadt im Nordosten von Polen die man wegen ihrer schönen Altstadt besuchen sollte.

Malbork (Marienburg) sollte man unbedingt besichtigen. Die imposante Burganlage zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und ist die drittgrößte in Europa.

Die Reise führte mich weiter zu den Seenplatten an den Ukielsee. Hier verbrachte ich ein paar Tage auf einem Agro Campingplatz. Mikolajki die “Perle der Masuren”  war mein nächstes Ziel. Hier sollte man unbedingt eine Bootsfahrt auf  den größten See den Jezerio Shiardwy (Spirdingsee) unternehmen. Bei schönen Wetter sind hier unzählige Segelboote auf dem Wasser und es herrscht reges Treiben auf dem See. Mikolajki wird viel besucht und an der Hafenpromenade tummeln sich viele Menschen.

Wer ein Fahrrad dabei hat sollte unbedingt von Mikolajki nach Popienlo fahren. Die einfache Strecke ist ca. 10 km und führt durch einen schönen Wald wo man am Ende zur Fähranlegerstelle der den Spirdingsee überquert kommt. Die Fähre fährt von 11 – 17 Uhr stetig hin und her. In Popienlo werden die Koniken gezüchtet welche vom aussterben bedroht waren. Die kleinen polnischen Pferde ähneln Ponys und sind in der freien Natur wieder angesiedelt worden.

Nächster Halt die Besichtigung der Wolfsschanze Adolf Hitlers Hauptquartier in  Ketyzn  – Deutschlands düstere Geschichte. Das Areal ist gut beschildert und auf Wunsch sind auch dort Audio Geräte ehältlich.

Mein letzter Stop in den Masuren Wegorzewa am Jezerio Swiecajty.

Warschau die Hauptstadt von Polen mit seinen 1,7 Millionen Einwohnern muß man einfach mögen.Die vielfältige Architektur von gotischen Kirchen und klassizistischen Palästen, Wolkenkratzer geben der Stadt einen besondere Note und spiegelt ihre Geschichte.

Posen liegt im Westen von Polen und hat eine wunderschöne Altstadt die man unbedingt besichtigen sollte.

Fazit: Polen ist eine Reise wert und es gibt dort für mich auch noch vieles zu entdecken.

 

 

 

Monte-Isola11

Iseo See

Der Iseo See ist der viertgrößte See der oberitalienischen Seen und liegt westlich vom Gardasee. Der See gilt immer noch als Geheimtipp für alle, die das ursprüngliche Italien lieben. Der See ist bei weitem nicht so überlaufen wie sein “großer Bruder” der Gardasee.
Viele kleine reizvolle Städtchen sind entlang des Ufers von wo aus man überall die Monte Isola sieht. Die Städtchen sind problemlos ab Iseo mit dem Schiff zu erreichen.
Iseo ein reizvoller Ort mit vielen Cafes, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Gerne wird der Ort von italienischen Familien am Wochenende besucht.
Monte Isola ist autofrei und man kann die Insel gut mit dem Fahrrad erkunden. Regelmäßig fahen Schiffe von Iseo zur Insel.
Mein Ausgangspunkt war das Camp Qui in Iseo. Ein 3 Sterne Camp ca. 1km von Iseo entfernt. Das Camp liegt am Ende einer Straße direkt neben der Bahnlinie. Nachts verkehren dort keine Züge so dass man in der Nachtruhe nicht gestört ist.

Plitvicer22

Nationalpark Plitvicer Seen

Der Nationalpark Plitvicer Seen ist der älteste und bekannteste Nationalpark Kroatiens. Er wurde 1949 zum ersten Nationalpark Kroatiens erklärt und 1979 aufgenommen in das Weltkulturerbe der UNESCO.

Er befindet sich an der Nationalstraße D1 Zagreb – Split, zwischen Slunj und Korenica, unweit der Grenze zu Bosnien und Herzegowina.

Die insgesami 16 oberirdischen Seen werden in die zwölf Oberen Seen und vier Unteren Seen gegliedert.

Der höchste Wasserfall im untersten Bereich ist der große Wasserfall (kroat. Veliki slap).Er ist zugleich der größte Wasserfall Kroatiens mit 78 Metern.

Hinsichtlich der Pflanzen – und Tierwelt gelten die Plitvicer Seen als einer der biologisch bedeutsamsten Gebiete Kroatiens.Es wurden seither 1267 unterschiedliche Pflanzenarten aufgelistet. Viele Pflantenarten im Park stehem unter Naturschutz. Eine Vielzahl von wildlebenden Bären und Wölfen haben fanden hier einen Lebensraum.

Den Park kann man gut alleine erkunden. Es gibt gut ausgeschilderte Strecken mit Zeitangaben.